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CAQ-Success-Story

Vosseler GmbH

Kalt gepresste Qualität

Bei der Vosseler AG in Aldingen gehört das Pressen zum schwerpunktmäßigen Aufgabenbereich. Das seit 1948 bestehende Traditionsunternehmen verarbeitet Drähte bis zu einem Durchmesser von 35 mm, um daraus Kaltfließpressteile zu erstellen. Verschlussschrauben, Überwurfmuttern sowie spezielle Zeichnungsteile für die Automobilindustrie, deren Zulieferanten und den allgemeinen Maschinenbau verlassen in Losgrößen von bis zu zwei Millionen Stück täglich den Betrieb. Um auch Überwurfmuttern und andere Teile mit größeren Schlüsselweiten zu fertigen, werden neben kalt auch warm umgeformte Rohlinge eingesetzt.

Speziell die Produkte im Bereich der hydraulischen Anwendungen, die einen Produktionsschwerpunkt des Fertigungsbetriebes aus Aldingen darstellen, erfordern höchste Passgenauigkeiten, um die nötige Dichtigkeit zu garantieren. Toleranzen von teilweise weniger als 0,05 mm stellen bei Produktionsgeschwindigkeiten von bis zu 150 Teilen in der Minute höchste Anforderungen an Werkzeug und Maschine. Um diese Leistungen bei 1.348 protokollierten Diversifikationen garantieren zu können, vertraut das mittelständische Unternehmen seit dem Jahr 1999 auf die Unterstützung der CAQ AG Factory Systems. Die Vosseler AG verfügt über ein QMS nach den Forderungen der DIN EN ISO 9001 und der ISO/TS 16949 und ist entsprechend zertifiziert.

Qualitative Zusammenarbeit

Die Entscheidung für die qualitative Zusammenarbeit mit dem weltweit agierenden Anbieter von Qualitätssicherungssoftware, der CAQ AG Factory Systems, war für den Qualitätsmanagementleiter der Vosseler AG aufgrund der bereits bestehenden Kontakte sowie der Kenntnis des modular aufgebauten Komplettsystems nahezu selbstverständlich.

„Unser bis 1999 aktives ‚Datensammlungssystem’ war einfach den Anforderungen an eine systematische Datenauswertung und -analyse nicht mehr gewachsen, und angesichts des bevorstehenden Jahrtausendwechsels war der Zeitpunkt für einen Austausch nun definitiv der richtige“, erklärt QML Ralf Treu, während der ebenfalls für den Einsatz der CAQ-Software zuständige EDV-Experte Christian Meng ergänzt:

„Natürlich haben wir uns auch die Lösungen anderer Anbieter angesehen, um zu prüfen, was uns dort in Sachen Leistung, Anpassung und Support geboten werden würde. Dieser Vergleich bestätigte letztendlich unsere Entscheidung, mit der CAQ AG Factory Systems den richtigen Partner gefunden zu haben.“

Modularität

Da die künftige Erweiterungsfähigkeit des Systems angesichts eines möglichen Firmenwachstums sowie einer ebenso möglichen Ausweitung von Produktionsstandorten ein wichtiges Entscheidungskriterium für die künftige Software zur Qualitätssicherung darstellte, wurde hierauf besonderes Augenmerk gelegt. Hier bot die CAQ AG Factory Systems mit CAQ-Compact.Net® beste Voraussetzungen: Während die Kernsoftware bereits die Grundlagen des modernen Qualitäts- und Prozessmanagements vom Wareneingang über den gesamten Prozess bis zum Warenausgang abdeckt, können ergänzende Module je nach Kundenanforderung individuell hinzugefügt werden.

Diese Individualisierung wurde im Anschluss an eine erste Einarbeitungszeit auch seitens Vosseler genutzt: Um den Kunden die dem jeweiligen Produkt zugehörigen Qualitätsreports künftig papierlos übermitteln zu können und um diese Berichte in ihrer Optik den Bestimmungen des jeweiligen Auftraggebers anzupassen, entschied man sich innerhalb kürzester Zeit für die Erweiterung des Systems um die Module Mail.Net® und Form.Net®.

Ebenfalls ergänzt wurde das System mit dem als PMM.Net® benannten Modul zum Prüfmittelmanagement, welches die künftige Verwaltung sämtlicher Messmittel ermöglichte. Und auch das 2004 ergänzte Modul zum Reklamations-, Beschwerde- und Servicemanagement REM.Net® gliederte sich derart in die bestehende Programmarchitektur ein, dass außer der Vermittlung neuer Leistungsmerkmale keine Schulungen notwendig waren, um weiterhin erfolgreich und mit der wohlbekannten Bedieneroberfläche des Systems arbeiten zu können.

Entsprechend des im Hause Vosseler kontinuierlich ausgebauten Qualitätsmanagementsystems ist für Ende 2006 eine erneute modulare Erweiterung geplant. Mit Unterstützung des .Net-Releases soll der Produktionsablauf eines in Thüringen ansässigen Werkes künftig in das lückenlose Qualitätswesen mit eingebunden werden. „Wir möchten die Kommunikation der beiden Produktionsstandorte noch besser harmonisieren“, erklärt Qualitätsmanagementleiter Ralf Treu.

„Die Vosseler Umformtechnik GmbH in Thüringen hat natürlich ihr eigenes Qualitätswesen vor Ort, doch ist es für uns sinnvoll, aus den gemeinsam erlangten Erfahrungen zu lernen. Prüfpläne, die in unserem Hauptwerk bereits erfolgreich eingesetzt werden, müssen in unserem Werk in Thüringen nicht noch einmal neu erstellt werden. Hier können wir die in unserem Qualitätsmanagementsystem dokumentierten Fakten und Daten werksübergreifend nutzbar machen.“

Individuelle Anwendbarkeit

Um die Möglichkeiten des Systems bereits im Produktionsprozess bestmöglich auszunutzen, haben neben dem fünfköpfigen Team des Qualitätsmanagements, das vorrangig für die Prüfplanung und -überwachung sowie dem hieraus resultierenden Reporting an Geschäftsleitung und Kunden verantwortlich zeichnet, auch die einzelnen Werker direkte Software-Zugriffsmöglichkeiten.

„Die Zusammenwirkung von Produktion und Qualitätsmanagement erfolgt mittlerweile völlig papierlos“, berichtet QML Ralf Treu. „Unsere Werker loggen sich über unser System ein, danach erhalten sie ihren aktuellen Prüfplan zur Bearbeitung, der stets mit den neuesten Daten und Zeichnungen versehen ist. So sind alle auf dem aktuellen Stand und wir können ein lückenloses und aktuelles Qualitätsreporting garantieren.“

Die im Hause Vosseler zur Steigerung des Workflows eingesetzte Möglichkeit, auch den Produktionsmitarbeiter in das System einzubinden, wurde von der CAQ AG Factory Systems mit speziellen Filtermöglichkeiten realisiert. Während die Mitarbeiter des Qualitätswesens die Möglichkeit haben, in allen Bereichen des Systems Informationen zu sammeln oder zu hinterlegen, verfügen die Werker durch ihr individuelles Login lediglich über eingeschränkte Funktionsmöglichkeiten, die ihnen den Ablauf durch spezielle Führungen und standardisierte Vorgänge erleichtern.

„Durch diese vereinfachte Darstellung benötigen wir nicht einmal separate Lehrgänge, um unsere Produktionsmitarbeiter mit dem System vertraut zu machen“, freut sich EDV-Fachmann und Systemadministrator Christian Meng, der im Rahmen des Top-Service-Pakets (TSP) regelmäßig Schulungen der CAQ AG Factory Systems nutzt, um seine Mitarbeiter wiederum eigenständig in den neuesten Praktiken unterweisen zu können. Da ein solches Vorgehen auch einem für die Geschäftsleitung relevanten optimalen Kosten-Nutzen-Verhältnis entspricht, sind sich die Mitarbeiter des Qualitätsmanagements sicher, mit „ihrer Software“ die richtige Entscheidung im Sinne des Unternehmens getroffen zu haben.